Legend.

28.08.09 | Allgemein | Keine Kommentare »

Deep in the forest lived Billy and his charming companions. They peacefully honed their bodies and listened to music there. But a wave of development came upon the forests.


Verena.

28.08.09 | Allgemein | Keine Kommentare »

verena_becker


Alienated.

28.08.09 | Allgemein | Keine Kommentare »

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Mozambique.

28.08.09 | Allgemein | Keine Kommentare »

mozambiqueContributions from 123Klan, Carlos Serrao, Catalina Estrada, Akinori Oishi, Balint Zsako, Florence Manlik, Giuliano and Federico, Marcos Chin, Matt Maitland, Parra, Superdeux, developed by Studio Cartelle for ASEM.

Found at drexler.co.uk


Phillip & Nancy.

28.08.09 | Allgemein | Keine Kommentare »

garrido

Voices Revealed.


Antonio.

28.08.09 | Allgemein | Keine Kommentare »

Gramsci reloaded. Again?

Dear President Obama,

Welcome to 5G warfare. There’s a war going on in America today: an information war, being waged digitally. It’s not physically violent — but it’s culturally, socially, and economically violent. And its ultimate goal is that of any war: political defeat.

4G war was network against state. Think Al-Qaeda vs America. 5G war is network against network, market against market, community against community. And the problem is that the right has a network, and are utilizing it to learn the art of 5G warfare — but you don’t, and you aren’t.

So here come Umair Haque, Director of the Havas Media Lab, 10 rules for fighting a 5G war. While quite a big chunk of it is not exactly deep (e.g. “Your enemies use email. Use Twitter, Facebook, and iPhone Apps instead.”) some basic rules are quite right – and it’s funny to see  how these rules seem to apply to nearly everything from guerilla warfare to (post-)modern advertising tactics:

  • You’re attacking with “facts.” But facts don’t matter, because your enemy doesn’t value information like you do.
  • You can anti-defend against a network attack, by decentralizing your own resources to the edges
  • “Death Panels”? Call them “Life Panels” instead, explain that old Republican Senators already benefit from them — and enjoy your rise to the top of Google.
  • After self-organization comes the remix.

You’ll find the aformentioned quotes here, together with some context: The Rules for 5G Warfare.


ELIYZABETH.

28.08.09 | Allgemein | Keine Kommentare »

abortion

648 pages, completely in CAPITALS, FTW!!

Synopsis:

THIS IS A HOLYSPIRIT MANUSCRIPT BOOK: WHEN YOU BUY THIS BOOK YOU WILL BE READING A HOLYSPIRIT DIRECTED BOOK FROM GOD; & *CHRIST JESUS.THIS BOOK IS GODS HOLYSPIRIT VOICE: THE CALL FOR ALL CHRISTIANS & CHURCHES TO REPENT FROM ALL THEIR SINS: EVEN FROM FALSE CHRIST TEACHINGS. BIRTH CONTROL SINS HAVE CURSE THE CHURCH WITH SPIRITUAL WHOREDOM & FALSE WORSHIP. RESULTING IN THE PERSECUTIONS: AGAINST THE HOLY PEOPLE. THIS BOOK MAY BE REVISED: BECAUSE OF COMPUTER DICTATORS: MANY WORDS IN THIS BOOK: MADE HAVE BEEN CHANGED: TO>>DISCREDIT: THE AUTHOR. BUT IN TRUTH: I AM A HOLYSPIRIT CHOSEN ANOINTED DISCIPLE FOR GOD & CHRIST JESUS. EVEN FOR JEWS, MUSLIMS & GENTILE SINNERS.

You may grab it from Amazon for only $135.00

And here is ELIYZABETH YANNE STRONG-ANDERSON’S YOUTUBE CHANNEL


Pretenders.

27.08.09 | Allgemein | 1 Kommentar »

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Pictures by Ren Netherland, found on Dailymail.co.uk


Gestern ist Vergangenheit und zählt nicht mehr. Jetzt bist Du ein Mann.

27.08.09 | Allgemein | Keine Kommentare »


Mother.

27.08.09 | Allgemein | Keine Kommentare »

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via Glamnation 666


Drinking excrement can make you look better.

26.08.09 | Allgemein | 2 Kommentare »

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You gotta love the implications of an economic system that relies on make-beliefs and fake hopes. Capitalism, that is:

SODIS is a cheap method of disinfecting water by putting it in the sun. Like many things, it works better in physics than society, where its effects were not significant, according to a study in PLoS medicine recently. The technical barrier is that people don’t do it much.[…] The leader of the study, Daniel Mausezahl, suspects a big reason for this is that lining up water bottles on your roof shows your neighbors that you aren’t rich enough to have more expensive methods of disinfecting water.

found on Meteuphoric


Ich liebe Dich.

26.08.09 | Allgemein | Keine Kommentare »

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“I was at a Britney Spears concert last night.”

26.08.09 | Allgemein | Keine Kommentare »

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via bobby or rob or bob.


A day in the life.

24.08.09 | Allgemein | 1 Kommentar »


Jochen.

20.08.09 | Allgemein | Keine Kommentare »

“Kennst du die Reichen und Mächtigen? Lass ihre Wagen brennen.”

Jochen Distelmeyer, Wohin mit dem Hass.

Via Spex.


Terms of use.

20.08.09 | Allgemein | Keine Kommentare »

terms


Report.

20.08.09 | Allgemein | Keine Kommentare »

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There is no limit.

20.08.09 | Allgemein | 1 Kommentar »

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No Limit

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OneWheelNoLimit

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Mocom09


And still.

19.08.09 | Allgemein | Keine Kommentare »


Return To Grey Gardens: Fragment über Verrücktheit.

19.08.09 | Allgemein | Keine Kommentare »

edith_beale

Was wir verrückt nennen, lässt sich prinzipiell nicht allgemeingültig definieren. Je nachdem welchen Stand gesellschaftlicher Entwicklung wir als Basis nehmen, unterscheiden sich Symptome und Ausprägung von Verrücktheit erheblich. Halten wir zum Beispiel leidenschaftliche Religiosität für außerhalb der Norm stehend, sieht dies in Ländern mit großer religiöser Durchdringung vollkommen anders aus. Dennoch glauben wir, Verrücktheit zu erkennen. Und mehr noch, den Verrückten klassifizieren zu können. Im Allgemeinen gelten Verrückte als nicht oder nur wenig integrierbar und ökonomisch überflüssig. Verrückten gesteht man zwar geniale Momente auf den Nebenkriegsschauplätzen spätkapitalistischer Systeme zu, zum Beispiel in der Kunst, aber darüber hinaus gelten sie nicht gerade als vorbildhaft oder den Fortschritt befördernd.

Man sagt, normal sind die Leute, die das machen, was alle machen, die sich so benehmen, wie alle anderen, und die, die sich so verhalten, wie sich alle verhalten. Verrückt ist alles, was nicht der „Norm“ entspricht. Alles, was vom Normalmaß „weggerückt“ ist. Ist die Norm denn wirklich der richtige Maßstab? Verrückt ist außergewöhnlich, das Gegenteil des Gewohnten. Das Wort „Verrückt“ kann man oft hören. Verrückt kann auch etwas Schönes, Lustiges sein. Heike, 14 ¹

Allein, die Kriterien, die wir zur Bewertung eines Menschen ansetzen, sind freilich keine objektiven. Sie resultieren aus der Sozialisierung innerhalb eines bestimmten Normenkonsens, der seinerseits Produkt des Systems ist, das ihn herausgebildet hat. Alle Normen, denen wir uns freiwillig oder unfreiwillig unterwerfen, dienen vordergründig der Harmonisierung innerhalb einer größeren Gemeinschaft von Menschen und sind daher systemstabilisierend. Das Festschreiben von Normen und damit auch das Festschreiben eines Systemzustandes sagt aber noch lange nichts darüber aus, ob das darunter liegende System das richtige oder gar das beste von allen möglichen Systemen ist. Mehr noch, es ignoriert die grundsätzliche Frage, ob ein Lebensmodell abseits eines systemimmanenten, auf Kollektivismus gründenden Modells möglich wäre.

Das Normale, also das, was die Mehrheit einer Gemeinschaft als normengerechtes Verhalten ansieht, ist nicht selten das, was bei genauerer Betrachtung geradezu pathologisch wirkt. Das Festklammern an bestimmten Mustern des Verhaltens, inklusive des fortwährenden Abgleichs mit der Unter-, Er- oder gar Übererfüllung externer Erwartung, hat vielleicht mehr mit zwangsneurotischem Verhalten zu tun, als mit einer kontrollierbaren Möglichkeit kollektiver Selbstentfaltung.

Maximale Individualisierung steht dem Kollektiv diametral gegenüber. Und um das Kollektiv zu schützen, muss der Individualisierungsprozess diskreditiert und das abweichende Individuum als verrückt dargestellt werden.

Und das in einer Welt, die augenscheinlich voll von Verrückten ist.

Aber manchmal sind die Verrückten dann doch die weniger Verrückten: Wie zum Beispiel die wundervolle Edith “Little Edie” Bouvier Beale. Little Edie (1927–2002) war eine Cousine von Jacqueline Bouvier Kennedy Onassis und erlangte gewisse Berühmtheit durch eine Dokumentation, die über sie und Ihre Mutter gedreht wurde: Grey Gardens. Der Film zeigt zwei – je nach Mind Set – als exzentrisch oder gar verrückt geltende Damen, die einen vollkommen eigenen, fast schon hermetisch zu nennenden Lebensstil in East Hampton, NY, kultiviert haben.

Isoliert von der Außenwelt lebten Edith Ewing Bouvier Beale und ihre Tochter nach der Trennung von Ehemann und Vater Phelean Beale jahrzehntelang alleine zusammen – unter ausgesprochen fragwürdigen hygienischen Umständen. Doch in all dem Schutt und Dreck haben sich beide Damen eine gewisse Grandessa bewahrt und dabei ihre eigene, seltsam-verschrobene und dabei alles andere als harmonische Welt erschaffen. Dass beide Damen jedoch eben nicht in die Schublade der durchgeknallten Katzenlady passen, mag auch dem Umstand geschuldet sein, dass Little Edie als ehemaliges Model selbst in ihren bizarren, selbst erdachten Kleiderkombinationen eine Würde ausstrahlt, die irgendwo zwischen gealterter Diva und resoluter White-Trash-Mom oszilliert.

Es fällt leicht, sie nach wenigen O-Tönen als verrückt zu klassifizieren – ihre Rants über Astrologie als valides Mittel der Partnersuche und ihre allgemeine Paranoia gegenüber allem Fremden lässt wenig andere Schlüsse zu. Alleine, wenn man einmal genauer hinhört und die eine oder andere Prämisse gelten lässt, erkennt man hinter all dem vermeintlich wirren Gebrabbel nicht weniger als eine faszinierende, mit praktisch allen Konventionen brechende Frau, die weit mehr zu sagen hat, als ein Großteil der aktuell medial repräsentierten (nicht nur weiblichen) Role Models.

Als der Dokumentarfilm Grey Gardens, für den die beiden Ladies mit einem Taschengeld abgespeist wurden, 1975/76 erschien, bekam er hervorragende Kritiken (inklusive einer Nominierung für Cannes) und sorgte auch abseits von Hollywood für Aufsehen.

Aber ich vermute: Die damaligen Reaktionen sind nichts gegen das, was dieser Film heute auslösen würde.

Also: Here’s to Little Edie!

This all seems to add up to a consistent expert consensus that humans quite often, perhaps even usually, just don’t know why they do what they do.  And this is extremely disturbing, as it calls into question our own opinions about why we do what we do.  Worse, if each of these areas (econ modeling, marketing, acting, psychotherapy) experts call into question only a limited range of our opinions, while implicitly assuming most of our other opinions are correct, perhaps these experts seriously underestimate just how misinformed we all are.²

When we observe someone and wonder about their stability, we look for signs of how comfortably their chosen identity fits them; an awkward fit suggests they may change, and become less predictable.  This is part of why we value people who trust and follow their intuition, and their “heart” rather than their head.  Someone who needs a lot of conscious thought to make their behavior fit their chosen identity and its ideals, is more likely to fail than someone who can do it all unconsciously.³

(Es sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass die HBO-Produktion “Grey Gardens” mit Drew Berrymore und Jessica Lange natürlich mit der Original-Dokumentation nicht mithalten kann.)

––––––––

Weiterlesen: http://www.greygardensonline.com/

¹ Marie-Luise Knopp, Klaus Napp (Hg.), Wenn die Seele überläuft. Kinder und Jugendliche erleben die Psychiatrie, Edition Balance im Psychiatrieverlag, 3. Auflage, Bonn 1996

² Robin Hanson, “How Wrong Can We Be?

³ Robin Hanson, “A Theory Of Identity


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